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16.07.2018

Aktueller Pressespiegel

Jahreshauptversammlung 2018


Heimatverein ist gut aufgestellt.

Personell und finanziell gut aufgestellt wagte der Borghorster Heimatverein, während der Jahreshauptversammlung am Montagabend im Hause Tümler, einen mutigen und zuversichtlichen Blick in die Zukunft. Der 1. Vorsitzende Alfred Heptner konnte dazu, auch Pfarrer em. Heinrich Wernsmann, die Bürgermeisterin Claudia Bögel – Hoyer und ihren Vertreter Hans Günter Hahn, den Ehrenbürger der Stadt Steinfurt Franz Brinkhaus und die Ehrenmitglieder des Vereins sowie eine Abordnung der Heimatfreunde aus Burgsteinfurt, an der Spitze die Vorsitzende Dr. Barbara Herrmann begrüßen.

In seinem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder schloss der Vorsitzende alle Menschen ein, die weltweit durch Kriege Leid erfahren. Der 2. Vorsitzende Franz Josef Schönebeck verlas einen Jahresbericht, in dem der Schriftführer Franz – Josef Dwersteg die ganze Bandbreite des Vereins zusammengestellt hatte. Mit mehr als 3000 Gästen im Museum Heimathaus und Café HH sei man sehr zufrieden, es gebe aber noch immer Luft nach oben. Unter den 51 Besuchergruppen zählten zahlreiche Schulklassen. Im Leineweberhaus waren gut 200 Gäste vertreten.

Zum großen Einweihungsevent der neuen Wetterschutzhütte am historischen Ort der Grafensteine, die der Verein in Gemeinschaftsarbeit mit den Heimatvereinen Burgsteinfurt und Neuenkirchen errichtet hatte, kamen mehr als 150 Gäste. Die Laienspielschar begeisterte bei den fünf Aufführungen des plattdeutschen Schwanks „Dat Töttchenhotel“ mehr als 500 Besucher. Begeistert waren die Musikfreunde nicht nur im ausverkauften Bürgersaaal vom vielstimmigen Pop- und Gospelchor „ONCE AGAIN“, sondern auch bei den Liederabenden mit Werner Dröppelmann und Heinz Grautmann im „Haugen Stuoben“, bei der traditionellen Lambertusfeier sowie dem mit 180 Sängerinnen und Sängern sehr schönen Lagerfeuerabend in Pastors Garten. Um aktiv und gesund zu bleiben gab es immer wieder große Teilnehmerzahlen bei den Wanderungen und Radtouren.

Dazu standen viele Ausstellungen, Film- und Vortragsveranstaltungen sowie die plattdeutschen Nachmittage auf dem Programm. Der Historiker Hans Jürgen Warnecke, der nicht nur im Heimatblatt die komplette Stiftsgeschichte dokumentierte, sprach auch über die Lebensgeschichte der Familie Heimann und weiteren Borghorster Judenfamilien.

Beim aufzählen der großen Aktivitäten vergaß Schönebeck auch nicht die vielen Mitarbeiter, die sich im verborgenen engagieren, wie die Senioren in der Werkgruppe oder eine aktive Frauengruppe, die bei vielen Veranstaltungen nicht nur für Gaumenfreunden sorgt, sondern auch das Haus Tip – Top in Schuss hält. Durch die Anschaffung einer neuen Ausstattung soll das Heimathaus in Kooperation mit der Filmgruppe Klaus Knaup und Dieter Vinnenberg visuell attraktiver werden. Martin Wenner, der die Webseite des Vereins www.heimatverein-borghorst.de pflegt, hatte bislang 369000 Zugriffe. Am häufigsten wurde der Pressespiegel mit 48 Prozent gelesen. Die Bücherwürmer Franz Kleideiter und Clemens Ewering halten das Archiv in Schuss. Franz Josef Kröning steckt viel Arbeit in seine Bilderdoku und Ahnensammlung. Aloys Kellers ist immer da, wenn es um Telefon, Elektro und Wlan sowie das Glockenspiel geht.

Bruno Eierhoff hatte sich altersbedingt aus der Handwerkergruppe verabschiedet. „Er hat die Gemeinnützigkeit immer groß geschrieben und war in der Kirchengemeinde und Feuerwehr aktiv“, sagte Schönebek als er sich bei dem Senior mit einem kleinen Geschenk bedankte.

Der Ehrenvorsitzende Berni Kerkering leitete die Wahl des ersten Vorsitzenden, bei der es eine einstimmige Wiederwahl für Alfred Heptner gab. Wiederwahlen gab es auch für den zweiten Kassierer Paul Lammerding sowie den 2. Schriftführer Bernd Blakert. Zum Kassenprüfer ernannte man Rolf Borgmann.

Der 1. Kassierer Rohland Ahlers schied nach 18 Jahren auf eigen Wunsch aus dem Vorstand aus. Er wird aber weiterhin als Museumsführer und in der Wandergruppe mit machen. Seine Nachfolgerin wurde Marita Schmeddinghoff. „Dem Heimatverein geht es finanziell sehr gut“, sagte Ahlers in seinem letzten Kassenbericht. Die beiden Prüfer Karl Westermann und Margret Hähnel bescheinigten dem langjährigen Kassierer eine sorgfältige Kassenführung.

Das ist so toll, was hier gemacht wird für unsere schöne Stadt“, lobte die Bürgermeisterin, als sie sich auch im Namen der Bürger und Verwaltung bedankte. „Wir sind optimistisch, dass wir das gemeinsam mit der Politik hinkriegen“, betonte die Verwaltungscheffin als sie vom Abriss und die Neugestaltung des Geländes der ehemaligen Weberei Kock gesprochen hatte.

Es wird alles dafür getan, dass das Stiftskreuz wieder zurück nach Borghorst kommt”, rief der emeritierte Pfarrer Heinrich Wernsmann den Mitgliedern zu. Das Kreuz sei nicht nur ein Kunstwerk, sondern ein Reliquiar. “Das kann man nicht so einfach wegschließen”, erklärte der Pfarrer und erntete danach den Applaus seiner Zuhörer.

Wernsmann sagte den Heimatfreunden zunächst ein großes Dankeschön für ihr große Engagement dass sie für Borghorst leisten. “Davon hat ganz oft die Kirche profitiert”, betonte der Pfarrer. Fünf Jahre hätte man damals gebraucht um das Stiftskreuz wieder nach Borghorst zu holen. Er erinnerte daran, wie das Kreuz damals zum Fest Kreuzerhöhung viel in Bewegung gebracht hat. “Da waren wir mit 600 Leuten in der Kirche”.

Im Rahmen des Jubiläumsjahres 1050 Jahre Borghorst soll das Stiftskreuz wieder im Mittelpunkt stehen. Nach einer Vortragsreihe, die bereits angelaufen ist, wird eine Festwoche vom 9. bis 16. September der Höhepunkt des Jubiläumsjahrs werden, bei dem es unter anderem ein Kinderfest mit dem Musiker Detlev Jöcker und einen Festgottesdienst mit Bischof Felix Genn geben wird. Darüber hinaus sind einzelne Veranstaltungen über das ganze Jahr gestreut.

Ein musikalischer Höhepunkt im Jubiläumsjahr ist ein Musical, das eigens von Markus Lehnert und Klaus Uhlenbrock über die Anfänge Borghorsts geschrieben wurde und im Oktober aufgeführt werden soll. „Daneben gibt es über das Jahr verteilt weitere Konzerte mit Bands, Chören und Musikern“, berichtete Wernsmann.


Der Vorstand des Heimatvereins.

von Karl Kamer

 




Öffnungszeiten Heimathaus

Das Heimathaus Borghorst ist für Besichtigungen jeden 2. Sonntag im Monat von 15:00 Uhr bis 17:30 Uhr, sowie für Gruppen nach Vereinbarung, geöffnet. Der Eintritt ist frei. Bitte schauen Sie auch unter
nach, dort sind die Termine aufgeführt.

Das aktuelle Programm

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