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17.12.2017

Aktueller Pressespiegel

Schutzhütte am Naturschutzgebiet Grafensteiner Seen


An historischer Stätte


Die Holzkonstruktion des Unterstandes wurde nach alten Zimmermannsregeln aufgestellt. Die zugrunde liegende Planzeichnung hat Gottfried Bercks angefertigt.

Foto: Hermann-Josef Pape

steinfurt/Neuenkirchen - Ein bauhandwerkliches Gemeinschaftsprojekt wird derzeit an der Grenze zwischen Burgsteinfurt und Neuenkirchen umgesetzt: An den Grafensteinen errichten Heimatfreunde aus beiden Orten eine Wetterschutzhütte für Radfahrer und Spaziergänger - in westfälischer Tradition in Holzständerbauweise mit mit Hohlpfannen gedecktem Dach.

Ein bauhandwerkliches Gemeinschaftsprojekt wird derzeit an der Grenze zwischen Burgsteinfurt und Neuenkirchen umgesetzt: An den Grafensteinen errichten Heimatfreunde aus beiden Orten eine Wetterschutzhütte für Radfahrer und Spaziergänger. Der Unterstand wird auf Neuenkirchener Gemeindegrund gebaut, Besitzer der Fläche ist jedoch der Hollicher Landwirt Bernhard Dauermann.

Die Idee, dort eine Schutzhütte zu errichten, entstand vor einigen Jahren bei einem gemeinsamen Schnatgang der Heimatvereine Neuenkirchen und Burgsteinfurt, als die Teilnehmer auf freier Flur vom Regen überrascht wurden. Hans Knöpker vom Burgsteinfurter Heimatverein und sein Kollege aus Neuenkirchen, Heinz Becker, nahmen das Projekt nun in Angriff. Bei den Vorgesprächen, an denen auch Heimatfreunde aus Emsdetten beteiligt waren, wurde festgelegt, dass der Unterstellplatz am Neuenkirchener Damm, bei der früheren Gastwirtschaft Heckmann, als Vorbild genommen werden soll. Dazu hatte der Burgsteinfurter Gottfried Bercks ein Aufmaß angefertigt, das als Diskussionsgrundlage diente. Es entstand ein Ausführungsplan, der allgemein akzeptiert wurde.

Die Vorsitzenden der Heimatvereine Neuenkirchen, Borghorst und Burgsteinfurt legten selbst Hand an, um das Projekt umzusetzen. Damit die Ehrenamtlichen auch bei Kräften blieben, spendete das nahe gelegene Restaurant Clemenshafen zur Mittagszeit eine leckere Reitersuppe.

„Die Konstruktion wird nach alten Zimmermannsregeln hergestellt“, erklärte Gottfried Bercks. Die Ausmauerung der Gefache soll durch Ziegelmauerwerk erfolgen. Für die spätere Bedachung sind bereits historische Hohlpfannen vorgesehen. „Unser Dank gilt allen Bauschaffenden vor Ort und den mitwirkenden Sponsoren“, so Bercks.

Von Hermann-Josef Pape

Ein Artikel aus den Westfälischen Nachrichten vom 15.08.2016
www.westfaelische-nachrichten.de




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