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18.10.2017

Aktueller Pressespiegel

Neuer Rundgang des Heimatvereins


Auf viereinhalb Kilometern 100 Jahre zurück.


Bürgermeister Andreas Hoge warb für den neuen geschichtsträchtigen Rundweg durch Borghorst. Die Mariengrundschüler haben schon viel über den Stadtteil gelernt.

Foto: Axel Roll

Borghorst - Die Zeitreise geht zurück bis ins Jahr 1920. Viereinhalb Kilometer müssen die Teilnehmer dafür unter die Füße nehmen – maximal. Belohnt werden sie mit 17 verschiedenen Blicken auf Borghorst, wie es früher einmal war. Der Heimatverein hat am Dienstagmorgen seinen Rundgang „Borghorst im Wandel der Zeit“ offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Drei Jahre haben viele ehrenamtliche Helfer vor und hinter den Kulissen an dem Projekt gearbeitet. Angefangen von den Damen des Vereins, die durch ihren Verkauf von Kaffee und Kuchen maßgeblich zur Finanzierung beigetragen haben, wie Kassierer Roland Ahlers erzählte. Bis hin zu Franz-Josef Kröning, der unter den fast 100?000 Fotos des Heimatverein-Archivs die Lichtbilder hervorgekramt hat.

Das Ergebnis ist auf 17 Schautafeln in der Borghorster Innenstadt zu sehen. Die prachtvollen Villen der alten Textilbarone sind darauf genauso abgebildet wie Rektorats-, Mädchen- und Knabenschule oder „Blömkers Consum-Anstalt“.

Nicht nur Bürgermeister Andreas Hoge, der zur Übergabe ins Heimathaus gekommen war, zeigte sich begeistert von der Idee, die Vorsitzender Franz Josef Schönebeck von einem Ausflug nach Hooksiel mitgebracht hatte. Auch die Mariengrundschüler der Klasse 4b von Lehrer Stefan Nagel hatten sich näher mit der Historie des Stadtteils befasst und dabei eine Menge behalten.

Der Bürgermeister regte an, den neuen Geschichtsweg touristisch zu vermarkten, was die neue Geschäftsführerin der Steinfurt Touristik, Marion Niebel, dankbar aufgriff. Franz Josef Schönebock rührte bei dieser Gelegenheit kräftig die Werbetrommel für Borghorst: „Heimathaus, Leineweberhaus, Heinrich-Neuy-Museum, Kirche – auch wir haben eine Menge zu bieten. Nicht nur Burgsteinfurt.“

Um bei der Tour in die Vergangenheit nicht die Orientierung zu verlieren, gibt es einen Flyer, der auf einer Karte den Weg nachzeichnet. Das Faltblatt haben die Mitglieder des Heimatvereins bald in der Post, die anderen können es am Startpunkt am Heimathaus mitnehmen.

Ein Artikel aus den Westfälischen Nachrichten vom 27.01.2015
www.westfaelische-nachrichten.de.

 



Öffnungszeiten Heimathaus

Das Heimathaus Borghorst ist für Besichtigungen jeden 2. Sonntag im Monat von 15:00 Uhr bis 17:30 Uhr, sowie für Gruppen nach Vereinbarung, geöffnet. Der Eintritt ist frei. Bitte schauen Sie auch unter
nach, dort sind die Termine aufgeführt.

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