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17.12.2017

Aktueller Pressespiegel

Jahreshauptversammlung des Borghorster Heimatvereins


Keinen Rost angesetzt



Der 2. Vorsitzende Alfred Kühlkamp führte durch die Versammlung und hatte die Quatertante Elisabeth Wesbuer aus Nordwalde zur Unterstützung engagiert.


Fotos Karl Kamer

Borghorst - Trockene Regularien können unterhaltsam über die Bühne gehen. Das bewies das fast dreistündige Programm bei der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Borghorst.

Werner Dröppelmann und Heinz Grautmann stimmten bekannte Lieder an, und spätestens als die Quatertante Elisabeth Wesbuer aus Nordwalde im Saal ihre Dönkes vortrug, waren alle begeistert.

In Abwesenheit des 1. Vorsitzenden Franz Josef Schönebeck - er ist auf Besuchsreise beim Papst Franziskus in Rom - leitete der 2. Vorsitzende Alfred Kühlkamp die Versammlung im mit 180 Personen vollen Haus Tümler.

Sein besonderer Gruß galt auch dem neuen 1. Vorsitzenden des Burgsteinfurter Heimatvereins Dr. Reinhold Dankel sowie seinem Vorgänger Hans Knöpker, die der Versammlung beiwohnten.

Schriftführer Franz Josef Dwersteg zeigte in seinem Jahresbericht - als Power Point Präsentation mit Annoncen Borghorster Geschäfte von 1909 und 1962 - die Vielseitigkeit des Vereins auf. Genauso wie die Fleischerei und Wurstfabrik F. Hellmich an der Kolpingstraße für "Prima Qualität! Angemessener Preis! Gute freundliche Bedienung!" geworben habe, könne man auch für den Heimatverein Reklame machen.

Jahresrückblick

"Rostfreie Bestecke", stand auf einer Annonce von Josef Hagemann. Der Heimatverein habe garantiert keinen Rost angesetzt. Und so, wie im Textilhaus Vormann "Nahtlose Perlonstrümpfe" der Renner waren, verlief auch der Jahresrückblick reibungslos.

"Außergewöhnliches zieht an", sagte Dwersteg, als er das Treckerfest, das plattdeutsche Theaterstück, den Waldtierlehrpfad und die Restaurierung des Kreuz emblems an Raestrups Teich hervorhob. Er stellte zudem die Idee vor, einen Stadtrundgang "Borghorst im Wandel der Zeit" einzurichten. An 17 Standorten mit 19 Tafeln und zwei Übersichtstafeln sowie alten Ansichten soll Stadt geschichte erlebbar werden.

Viele Teilnehmer

Das Heimathaus verzeichnete 5339 Besucher. Es gab 100 Führungen, darunter 15 Schulklassen. 330 Personen kamen zu den Filmnachmittagen. 600 Gäste gab es im

Leineweberhaus. Diese historischen Gebäude stehen jetzt auf der "Pädagogischen Landkarte" als zwei von 400 außerschulischen Lernorten in Westfalen-Lippe.

"Der Deutsche sagt "Lebewohl" und denkt an seine geheilten Hühneraugen", hieß ein Werbespruch der Drogerie Sauer. "Guet goahn" verabschiedeten sich 611 Heimatfreunde mit ein paar Blasen an den Füßen nach den acht Wandertagen und zwölf Radeltouren mit Hennes Oletti. Dazu kamen Bustouren mit über 200 Teilnehmern.

"Eine beeindruckende Bilanz", lobte Bürgermeister Andreas Hoge die Aktivitäten. Der Vorstand habe keine Langeweile gehabt. Die Senioren seien die fleißigen Heinzelmännchen im Keller des Heimathauses. Die Frauengruppe ist hinter den Kulissen unermüdlich tätig.

Über ein ordentliches Plus in der Kasse konnten sich die Mitglieder nach dem Bericht des Kassierers Roland Ahlers freuen.

Wahlen

Wahlleiter Berni Kerkering versprach, noch am gleichen Tag in Rom anzurufen, um Josef Schönebeck von seiner Wiederwahl als 1. Vorsitzender zu berichten. Für den 2. Schriftführer Bernd Blakert und den 2. Kassierer Paul Lammerding gab es ebenfalls Wiederwahlen. Als Vertreter der Seniorengruppe wurde Werner Dröppelmann in den Vorstand gewählt.

Von Karl Kamer

Ein Artikel aus der Münsterschen Zeitung vom 27.03.2014
www.muensterschezeitung.de



Öffnungszeiten Heimathaus

Das Heimathaus Borghorst ist für Besichtigungen jeden 2. Sonntag im Monat von 15:00 Uhr bis 17:30 Uhr, sowie für Gruppen nach Vereinbarung, geöffnet. Der Eintritt ist frei. Bitte schauen Sie auch unter
nach, dort sind die Termine aufgeführt.

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