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17.12.2017

Aktueller Pressespiegel

40 Jahre Städtepartnerschaft


Musik baut Brücken


Viele Steinfurter waren zum Konzert aus Anlass des 40-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Rijssen-Holten und Steinfurt in die Niederlande gefahren.
Foto: ka

Steinfurt/Rijssen - Schöner hätte das Geschenk der Gastgeber aus Rijssen-Holten an die 75 Steinfurter nicht sein können: Ein sprühendes Städtepartnerschaft-Konzert, virtuos und leidenschaftlich emotional.

Schöner hätte das Geschenk der Partner aus Rijssen-Holten an die 75 Steinfurter nicht sein können: Ein sprühendes Städtepartnerschaft-Konzert, virtuos und leidenschaftlich emotional.

Die musikbegeisterten Steinfurter waren der Einladung der Niederländer gerne gefolgt, um die über 40-jährige Städtepartnerschaft musikalisch zu feiern. „Musik ist universell, die Sprache der Musik versteht jeder und heißt Freundschaft“, betonte der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Partnerschaft, Jan Koelemaij, gleich zur Eröffnung des Abends, an dem das „Oost- Nederlands Symfonie Orkest“ (O-N-S-O) mit seiner Musik eine Brücke zwischen den beiden Städten baute.

Auf dem Programm der 65 Berufs- und Freizeitmusiker unter der Leitung des Dirigenten Jeppe Moulijn standen „Der Dreispitz / El sombrero de tres picos“ von Manuel de Falla, die „Symphonie Espagnole in D (opus 21) von Eduard Lalo und die „Carmen, Suite eins und zwei“.

Einen sehr großen Anteil am Gelingen des Konzertabends hatte die Solistin Carla Leurs mit ihrer Violine. Leidenschaftlich und emotional gab die hochbegabte Musikerin den Ton an. Und das Publikum bedankte sich mit stehendem Applaus.

„Über Musik kann man nicht reden. Aber man soll nicht darüber schweigen?.?.?.“, zitierte der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Partnerschaft den berühmten Franzosen Victor Hugo. Dann lud er dazu ein, sich in der Pause und nach dem Konzert einander zu treffen, um die Begeisterung miteinander zu teilen. Sein besonderer Gruß galt der stellvertretenden Bürgermeisterin Regina Hemker-Möllering, die mit ihrem Mann Heinz gekommen war, einigen Ratsmitgliedern, den Vertretern vieler Vereine aus Burgsteinfurt und Borghorst sowie den Organisatoren Marion Engbers und Helmut Grönefeld von der Stadtverwaltung.

„Vieles ist selbstverständlich geworden. Weltoffenheit ist ein unverzichtbares Markenzeichen“, sagte Regina Hemker-Möllering. Eine Städtepartnerschaft biete die Chance, sich zu engagieren, um neue Freunde zu finden. Aufgeschlossenheit und Toleranz seien wichtig in Europa und der ganzen Welt.

1959 knüpften die Städte Borghorst und Rijssen das Freundschaftsband. Es bekam eine andere Dimension, als 1974 Burgsteinfurt und damit die neue Stadt Steinfurt hinzu kamen. 2001 folgte die Fusion von Rijssen und Holten. Die Sportvereine, Schulen, Chöre, die Musikschulen, Landwirte, Heimatvereine, Künstler und viele andere Gruppen pflegen Kontakte. „Heute feiern wir diese Anerkennung“, sagte Jan Koelemaij.

„Wir hatten einen wunderschönen Abend. Es war einfach wunderbar“, sagte eine Steinfurterin als sie kurz vor Mitternacht den Bus nach Hause stieg.

Von Karl Kamer

Ein Artikel aus den Westfälischen Nachrichten vom 18.03.2014
www.westfaelische-nachrichten.de.







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