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17.10.2017

Aktueller Pressespiegel

Konzert des Essener Gitarrenduo Bernd Steimann und Stefan Loos


Temperamentvoll-besinnlich


Der Bürgersaal war voll beim Konzert des Essener Gitarrenduo Bernd Steimann und Stefan Loos (kl. Bild). Veranstalter war der Heimatverein. Foto: ka

Borghorst - Mit bekannten Weihnachtsliedern, teils witzig, jazzig und romantisch vorgetragen, versetzte das Essener Gitarrenduo Bernd Steimann und Stefan Loos am Sonntagnachmittag bei einem Konzert des Heimatvereins, die Zuhörer in vorweihnachtliche Stimmung. Zum Repertoire der beiden Berufsmusiker gehörte aber auch barocke, klassische und im Besonderen spanische Gitarrenmusik und Flamenco.„Das ist keine Musik zum Mitsingen“, kündigte Bernd Steimann gleich zu Beginn im voll besetzten Bürgersaal an. Man habe sich viele Gedanken gemacht, um die alten Weihnachtslieder neu zu interpretieren. „Bei den Spaniern ist das alles etwas anders. Das kommt einem dann alles etwas spanisch vor“, witzelte Stefan Loos. Er muss es wissen, denn seine Mutter stammt von der Karibikinsel Bonaire. Wie die weihnachtlich- spanischen Lieder der studierten Musiker mit ihren Konzertgitarren beim Publikum ankamen, zeigte die Begeisterung schon in der Pause. „Das war ja mal was ganz anderes“, sagte eine Besucherin. „Ich finde es interessant wie sie die Weihnachtslieder mit der spanischen Musik verbinden“, lobte sie das besinnlich-temperamentvolle, aber auch unterhaltsames Programm. Der zweite Teil des Nachmittags begann mit „Quem pastores laudavere“, einem lateinischem Weihnachtslied aus dem 14. Jahrhundert. Nach dem kleinen Vorspiel folgte sehr ruhig und besinnlich „Es ist ein Ros entsprungen“, um dann zum lustigen „Kling Glöckchen, Klingelingeling“ zu wechseln. Bevor man wieder zur klassischen Gitarrenmusik und spanischen Flamenco mit mediterranem Flair kam, wurden „Lasst uns froh und munter sein“ und „Ihr Kinderlein kommet“ flott und frech vorgetragen. Wunderschön und melodiös waren die Zugaben, unter anderem ein Rumba Flamenco, die nach anhaltendem Applaus von den Künstlern gegeben wurden. „Sonst wird in diesem Haus Politik gemacht, heute hörten wir Musik vom Allerfeinsten”, betonte der Vorsitzende Franz Josef Schönebeck zum Schluss. Sein Dank ging an den stellvertretenden Bürgermeister Heinz Hille auch dafür, dass die Verwaltung den Bürgersaal unbürokratisch zur Verfügung gestellt hat.

Von Karl Kamer


Ein Artikel aus den Westfälischen Nachrichten vom 04.12.2012
www.westfaelische-nachrichten.de




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